GEDANKEN über spirituelle Erleuchtung und überhebliche Yogalehrer

GEDANKEN über spirituelle Erleuchtung und überhebliche Yogalehrer

Zur Zeit versuche ich mich yogamäßig in Berlin zu etablieren. Ich gebe zu es ist nicht die leichteste Aufgabe, vor allem weil sich hier gefühltermaßen jeder zweite Yogalehrer nennt. Soweit läuft es allerdings gut. Die überheblichen Yogalehrer und Studiobesitzer die mir in meinen wenigen Tagen hier in Berlin schon über den Weg gelaufen sind versuche ich dabei einfach mal zu ignorieren… oder doch nicht?

Mir fällt gerade wieder auf, was ich besonders abscheulich finde: spirituelle Arroganz. Sei es der Yogalehrer, der drei Worte auf Sanskrit richtig tönen kann und sich als Sanskrit-Gelehrter ausgibt oder die Yogini, die meint, nur ihre Yoga-Richtung wäre die einzig Wahre.

Gerade beim Yoga ist es besonders schlimm, aber vielleicht kommt es mir auch nur so vor. Diverse Yogaschulen schauen aufeinander herab. Subtil, aber wenn man lang genug dabei ist, kann man es nicht übersehen.

 

Welche Yogarichtung ist die Beste? Wer hat die beste Ausbildung? Wer ist ein wahrer Yogi?

Worauf kommt es denn am Ende wirklich an? Oft geht es doch nur noch um Ego, Macht und Geld. Die wahre Essenz des Yoga fällt dabei nicht ins Gewicht. Schade eigentlich…

Es gibt doch keine allgemeine Wahrheit. Für jeden ist der Weg unterschiedlich und dabei kommt es doch beim besten Willen nicht darauf an wie viele Anatomiestunden wir absolviert haben.

Vielleicht findest du deinen Frieden mit der Hilfe von Yoga, vielleicht auch beim Gemüseschälen. Nur weil es dich glücklich macht heißt das noch lange nicht, dass alles andere Quatsch ist. Am besten also schnell wieder von Podest runter krabbeln.

 

#highvibes

Tina

 

Foto und Mala von oh bali

 

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