REZEPT Weißer Smoothie für mehr Power

Der weiße Smoothie stellt eine gute Ergänzung zum grünen Smoothie dar. Durch Zufall bin ich auf ein Rezept gestoßen und habe seit dem öfter mit weißen Smoothies herumexperimentiert. Da ich in letzter Zeit sehr viel weniger Zucker konsumiere und gemerkt habe welche positiven Effekte das auf meinen Körper hat (reinere Haut, mehr Energie in der Yogapraxis) möchte ich dir heute eine weitere Smoothiekategorie neben den grünen Schmoothies vorstellen. Der weiße Smoothie enthält einen höheren Fettanteil und macht daher länger satt. Er ist meiner Meinung nach eine gute Ergänzung zum grünen Smoothie, den ich natürlich auch noch konsumiere.

 

Rohes Kokosmus und Kokosöl

Für den Weißen Smoothie verwende ich entweder rohes Kokosmus oder Kokosöl. Entscheidend bei der Produktauswahl ist die Qualität der verwendeten Kokosnüsse und der Produktionsprozess. Ein hochwertiges Kokosmus oder -öl wird aus jungen grünen und nicht brauen Kokosnüssen produziert und muss spätestens 72 Stunden nach der Ernte gepresst und abgefüllt wird. Somit verbleiben alle essentielle Stoffe in Mus und Öl. Viele Kokosprodukte werden aus alten gelagerten Kokoschips produziert, die einen sehr langen Transportweg hinter sich hatten und Ewigkeiten in irgendwelchen Lagerhallen aufbewahrt wurden.  Daher empfehlen ich beim Kauf von Mus oder Öl immer die Frage zu stellen, woher das Produkt kommt. Kokosmus und Kokosöl von hier verwende ich selbst und kann es nur empfehlen.

Mus enthält dabei noch Bestandteile aus dem Mark der Kokosnuss, somit schmeckt es einfach noch cremiger als das Öl. Ob Öl oder Mus, dem Weißen Smoothie verleihen die Kokosprodukte seine exotisches Basis.

 

Hanfsamen, Nüsse, Avocados

Pflanzliche Fette sind eine wunderbare und zudem auch vegane Alternative zu Eiern die häufig in weißen Smoothies verwendet werden. Sie sind entweder online erhältlich oder  in gut sortierten Biomärkten. Hanfsamen sind zudem eine gute Quelle für pflanzliches Protein. Auch ist ihr  Verhältnis von Omega -3 zu Omega -6-Fettsäuren sehr ausgewogen. Rohe geschälte Hanfsamen dienen vielen als Ei-Ersatz Nummer eins. Sie enthalten ebenfalls ungesättigte Bestandteile.

Auch Nüsse und Mandeln kommen manchmal in meinen Weißen Smoothie, denn auch sie enthalten zahlreiche Fettquellen. Wichtig ist hier, dass sie entweder frisch vom Baum kommen und geknackt werden oder etwa 12 Stunden in Wasser eingeweicht werden. Dadurch reduzieren sich vorhandene Enzymblocker und die Nuss bzw. der Mandelkern kann besser verdaut und aufgenommen werden.

Eine Frucht, die den Weißen Smoothie sehr cremig macht, ist die Avocado. Avocados enthalten vor allem Omega-9-Fettsäuren. Zudem wirken sie auf unsere Nerven oft besänftigend. Die Avocado macht den Weißen Smoothie in der Regel sehr samtig, bringt dennoch einen gut wahrzunehmenden Eigengeschmack mit ins Spiel. Ich persönlich bin kein Freund von der Avocado im Smoothie, bevorzuge sie lieber einzeln mit etwas Salz.

 

Früchte im Weißen Smoothie

Meiner Meinung nach passen am besten Bananen und Birnen zum weißen Smoothie, aber auch exotische Arten wie Mango, Passionsfrucht oder Blaubeeren ergänzen den Smoothie super und machen außerdem optisch als Deko einiges her.

 

 

Weißer Smoothie

Fazit: Auf das richtige Fett kommt es an

Wie Ihr  seht  gibt es eine Menge Möglichkeiten einen  Weißen Smoothie zu kreieren . Wichtig ist, kein Blattgrün beizumixen. Denn auch wenn der Weiße Smoothie als Ergänzung zum Grünen Smoothie fungiert, ist er eine eigenständige zusätzliche Nahrung, die Euch stärken und eine bewusste Ernährung sinnvoll ergänzen kann. Daher wird der Weiße Smoothie ebenfalls wie der Grüne Smoothie am besten auf nüchternen Magen getrunken oder mit ausreichend Abstand – am besten mehreren Stunden – zur vorhergehenden Mahlzeit. Genau dann kann er sein Potenzial am besten entfalten.

Das richtige Fett ist ausschlaggebend. Gerade in der kalten Jahreszeit. Durch den Weißen Smoothie habe ich gesättigte Fette überhaupt erst schätzen gelernt und vor allem eines: sie roh gegessen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es diese rohe Qualität an Fett ist, die einem die Lust auf Fast-Food nimmt. Und daher: Fett macht nicht gleich fett, sondern bringt uns manchmal sogar zu viel mehr Fitness und einem besseren Körpergefühl. Also unbedingt mal ausprobieren.

 

Rezept: Yogi-Power-Smoothie

Das Rezept ist ein Klassiker und natürlich nach belieben veränderbar. Du darfst kreativ werden!

Zutaten
Zubereitung

Alle Zutaten zusammen mixen und genießen

17 Comments

  1. 9. Februar 2016 / 9:52

    Sehr interessant, vielen Dank! Ich geniesse gerne einen Smoothie aus ein Löffel Mandelmus, eine Banane, etwas Kokosmus, ein Löffel rohes Kakao Pulver und einen kleinen Löffel Matcha Pulver! Ist ein echter „Samurai“ ( mit Wasser gemixt oder Mandelmilch… Weisse Smoothies find ich toll.

    • 9. Februar 2016 / 16:03

      gerne! oh dein Rezept hört sich auch wahnsinnig lecker an. Ich liebe Matcha 🙂

    • 9. Februar 2016 / 16:04

      Danke dir Anette. Er schmeckt auch super lecker 🙂

  2. 9. Februar 2016 / 11:51

    Mmhhh, werd ich gleich ausprobieren!
    Ich hab gerade ein Smoothie mit Roterbeete und Federkohl gemacht, als Zugaben ebenfalls etwas Kokosfett, Ingwer und frischgepresste Orangen. Auch sehr lecker!

    • 9. Februar 2016 / 16:05

      Rote Beete hatte ich ehrlich gesagt noch nicht im Smoothie. Hört sich aber auch super lecker an. Werde ich mal testen.

  3. Christian Maeles
    10. Februar 2016 / 10:55

    Bin seit Jahren Smoothie Fan und experimentierte mit vielen diversen Zutaten. Ich lebe mitunter tagelang nur von Smoothis (fast 70 Jahre alt und fast zahnlos) Habe dann sehr bald bemerkt das „nur“ Frucht mich nicht satt und zufrieden machte. Von Leinöl ,Sonnenblumenöl Sesamöl stieg ich um auf die entsprächenden Samen. Schmeckt besser, ist gesünder und der Darm hat auch was zu tun. Dann fing ich mit vielen essbaren Blüten aus meinem Garten an und machte sehr gute Erfahrungen mit Rosenblüten und Lavendel im Smoothie. Zimt und Kurkuma sind abenfalls gute Beigaben. Seitdem fühle ich mich oft wie 35 auch dank Brennnessel und Löwenzahn.

    • 10. Februar 2016 / 22:26

      Hallo Christian,

      ich habe auch die Erfahrung gemacht dass mich Smoothies mit einem höheren Fettanteil länger satt machen. Essbare Blüten im Smoothie habe ich noch nicht getestet, hört sich aber sehr interessant an. Danke für die Inspiration. Werde ich auf jeden Fall auch mal testen.
      Von Zimt und Kurkuma bin ich auch begeistert. Ich trinke schon seit längerem „Goldene Milch“ aus Kurkuma, Mandelmilch und Gewürzen. Super lecker und gesund 🙂

  4. 11. Februar 2016 / 11:34

    Toller Beitrag! Danke! Werde ich bald probieren! Genau, auf die „richtigen“ Fette kommt es an … und ich finde es auch toll, dass sie satt machen 🙂

    • 11. Februar 2016 / 11:57

      Danke! Freu mich dass dir der Beitrag gefällt 🙂

  5. Prof. Dr.
    12. Februar 2016 / 0:09

    Hallo,
    Dieses Smoothie Rezept gehört zu den wenigen 5% der Rezepte die ich empfehlen kann.
    Weitere Tipps für gesunde Smoothies:

    Niemals Rohe Haferflocken für Speisen verwenden!

    Keine Milchprodukte mit rohem Obst und Zucker!

    Und erst recht nicht kombinieren! Das gärt zusammen im Darm, davon vernarbt die Schleimhaut und mit den Jahren könnt ihr weniger Mineralien und Vitamine aufnehmen bis ihr mit 60 total kaputt seid!

    Ein Smoothie mit Rohen Haferflocken, Frischmilch, Früchten und Zucker, da könnt ihr auch gleich aus dem Discounter die billigste Fertigterine essen…

    Gutes Rezept hier! Ich empfehle immer frischen Spinat und Grünkohl im Smoothie für die Entgiftung 3/1 mit Obst. Aber nicht zu viel auf einmal, eure über Jahrzehnte vergifteten Körper können zu viel gesundes Zeug nicht auf einmal ab! Genug dazu trinken…

    * Professor der Ernährungswissenschaften

    • 13. Februar 2016 / 21:08

      Danke für die Tipps 🙂 Nahrungsmittelkombinationen sind wirklich ein sehr komplexes Thema. Ein Beitrag dazu ist auch noch in Planung. Viele Grüße Tina

    • KISSLING
      14. Februar 2016 / 16:58

      VIELEN DANK….WEIS JETZT ENDLICH DAS MAN SPINAT ROH ESSEN KANN,DACHTE IMMER SPINAT NUR GEGART ESSEN! DANK SMOOTHIE….

  6. 18. März 2016 / 11:09

    Eignen sich Smoothies wirklich gut für Diäten? Ich habe mich lange mit Smoothies aus Obst beschäftigt aber bin noch relativ unerfahren was „grüne smoothies“ betrifft. Gibt es Erfahrungsberichte zu diesem Thema?

    • 21. März 2016 / 5:08

      Hi Mari,

      grüne Smoothies eignen sich hervorragend um mehr grün die die Ernährung zu integrieren. Am besten morgens einen großen grünen Smoothie auf nüchternen Magen. So kannst du die Nährstoffe optimal aufnehmen und verwerten. Außerdem macht er durch die große Flüssigkeitsmenge lange satt. Das morgendliche Hungergefühl ist generell oft einfach Durst durch die lange „Fastenphase“ während der Nacht. Auch reine Fruchtsmoothies am morgen oder zum Mittag eigenen sich gut für eine ausgewogene Ernährung. Wenn du Gewicht reduzieren möchtest würde ich dir raten einfach mal mit einem morgendlichen grünen Smoothie zu starten und zu schauen wie es dir bekommt.

      Liebe Grüße Tina

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