Achtsamkeit :: Woche 5 – Selbstliebe

Selbstliebe

Geht es dir auch so? Gute Ratschläge verteilen ist oft recht einfach. Als Außenstehender haben wir meist einen neutraleren und klareren Blick über Situationen. Arbeitet jemand zu hart können wir das sehen, geben gern Ratschläge… Sei doch nicht so streng zu dir!

Wie ist es aber mit uns selbst? Kommen dir vielleicht folgende Gedankengänge bekannt vor? Was hast du denn da wieder gemacht? Typisch ich… das kann ja nur mir passieren… Das muss doch besser gehen… Alle anderen können das doch auch…

So oder so ähnlich reden wir oft mit uns… Sind selbst unser größter Kritiker. Aber wieso sind wir so hart zu uns selbst wo wir doch anderen gute Ratschläge geben? Oft ist es das Ego das uns treibt immer weiter zu gehen, im Leben oder in der Yogapraxis. Das Ergebnis des ganzen? Stress, Verletzungen, Burnout…

„Je mehr man sich um Perfektion bemüht desto mehr entfernt man sich vom wahren selbst“

Sich selbst zu verurteilen ist eine gute Methode um Verletzungen von außen vorzubeugen und sich gegen mögliche Kritik zu wappnen. Die Selbstkritik dient dabei als Schutzschild. Wir hoffen mit der starken Selbstkritik die Zustimmung der anderen zu bekommen, entfernen und aber dadurch immer weiter von uns selbst.

 

Gewohnheiten und Selbstliebe

Der Schlüssel zur Selbstliebe sind deine Gewohnheiten. Du kannst dir einen besseren Umgang mit dir selbst antrainieren, genauso wie du deine Morgenroutine ändern kannst. Der erste Weg ist wie so oft die Selbsterkenntnis. Sei achtsam wenn du dich das nächste mal selbst verurteilst und beobachte wie es dir dabei geht. Schenke dir ein wenig Selbstmitgefühl und zeige dich verständnisvoll gegenüber deinen eigenen Schwächen. Lobe dich für die Dinge die du bereits geschafft hast. Achtsamkeit ist sehr wichtig für das Selbstwertgefühl. Häufig haben wir uns so sehr mit dem inneren Kritiker identifiziert dass es uns enorm schwer fällt aus diesem Muster auszubrechen.

„Achtsamkeit bedeutet die negative Stimme zu erkennen und sich von ihr zu distanzieren“

Wenn du deine Gedanken auf positive dinge lenkst färbst du automatisch auch deine Umwelt positiver.

 

Welche Vorteile bringt es wenn du dir mehr Selbstliebe entgegenbringst?

  • Mehr Selbstvertrauen – Nur wenn du dich und deinen Körper so annimmst und akzeptierst wie er ist wirst du Frieden finden können. Traue dich für deine Ziele und Wünsche einzustehen und hör auf dich zu verbiegen um anderen zu gefallen. Man kann es nicht jedem recht machen und man kann nur Erfolg haben wenn man sich traut etwas zu wagen. Was ist das schlimmste was passieren kann? Das Leute über dich lachen? Aber auch das hat etwas Gutes, denn lachen ist gesund.
  • Emotionale Stabilität – Wenn du dich so akzeptierst wie du bist und mehr Selbstvertrauen aufbaust wirst du feststellen, dass du gleichzeitig an emotionaler Stabilität zunimmst. Du hast es nicht mehr nötig in ein gewisses Schema zu passen und bist deswegen auch unabhängig von der Meinung anderer.
  • Achtsamer Umgang mit deinem Körper – Selbstliebe und Selbstmitgefühl heißt auch achtsam zu sein auf die Signale des Körpers. So kannst du übermäßigen Stress vermeiden und Verletzungen z.B. beim Sport vermeiden.
  • Steigerung der Attraktivität – Wenn du glücklich und zufrieden mit dir selbst bist wirst du auch viel positiver auf andere wirken. Deine komplette Ausstrahlung kann sich dadurch ändern.

 

Fazit

Selbstliebe ist meiner Meinung nach ein wichtiges Thema dass viel zu oft vernachlässigt wird. Nächstenliebe ist ein größeres Thema, vor allem zu dieses Jahreszeit und Weltsituation. Wie soll ich aber jemand anderem Mitgefühl entgegenbringen wenn man nicht in der Lage ist sich selbst mit Verständnis und Liebe zu begegnen?

 

Quellen

Flow Mindfulness 2015

Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest

Du bist genug

4 Rituale die ihre Selbstliebe stärken

 

1 Comment

  1. 2. Dezember 2015 / 10:56

    Hey Tina, super Artikel und vielen Dank für die Erwähnung 🙂

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