MONDAY MOTIVATION Dein Körper arbeitet für dich, nicht gegen dich

MONDAY MOTIVATION Dein Körper arbeitet für dich, nicht gegen dich

Dein Körper arbeitet für dich nicht gegen dich. Im ersten Augenblick klingt das ganz logisch. In der Tat ist es aber etwas dass ich erst lernen musste und das mir im laufe des letzten Jahres erst richtig bewusst geworden ist.

Mensch diese Wehwehchen! Muss ich gerade jetzt krank werden! Ah wo kommt diese Zerrung denn her? Kommen dir solche Gedankengänge vielleicht bekannt vor? Diese Woche dreht es sich darum die Warnsignale des Körper zu erkennen, ihn zu lieben und zu heilen.

Inzwischen habe ich gelernt die Signale meines Körper zu beachten. Wenn es mir auch manchmal schwer fällt nehme ich mir bewusste Auszeiten. Letztes Jahr habe ich mir beispielsweise eine Zerrung auf der Beinrückseite zugezogen. Passiert ist es weil ich nicht genügend aufgewärmt war als ich im Yoga an meiner Vorbeuge gearbeitet habe. Die Folge waren Schmerzen beim Yoga und sogar beim Sitzen. Durch viel Zurückhaltung bei bestimmten Übungen, Ruhe und Akkupunktur ist es mir schließlich, nach knapp sechs Monaten, gelungen meine Verletzung zu heilen. Gelernt habe ich dabei vor allem eines: Geduld. Es gibt einen Grund warum wir uns Verletzungen zuziehen beim Sport oder uns eine Erkältung einfangen. Dein Körper signalisiert dir damit, stopp bis hier hin und nicht weiter. Der Körper ist sehr strapazierfähig, ein wahres Wunderwerk! Du solltest lernen das zu schätzen und nicht dagegen zu arbeiten. Wohl dosierte Ruhepausen, können dich weiterbringen, als die ganze Zeit durchzupowern.

 

Dein Mantra für diese Woche: Dein Körper arbeitet für dich. Nicht gegen dich.

Diesen Gedanken nicht nur zu denken, sondern endlich zu akzeptieren, war für mich ein echter Gamechanger. Ich habe mich davon entfernt zwanghaft Sport machen zu müssen. Als ich noch vor einem Jahr am Frankfurt Marathon teilgenommen habe war es eher mein Ego dass mich dazu gebracht hatte die Sache durchzuziehen. Den Spaß hatte ich nämlich schon längst verloren. Vorher hatte ich Spaß daran eine Runde Laufen zu gehen oder sogar an 10km-Läufen teilzunehmen. Während des Maratohtrainings wurde das alles jedoch immer mehr zur Qual und auch meine Knieschmerzen kamen zurück. Nachdem ich den Wettkampf erfolgreich beendet hatte, habe ich die Lust am Laufen komplett verloren. Ich erkannte wie vernarrt ich gewesen war und wie sehr ich die Signale meines Körpers ignoriert hatte. Durch Yoga habe ich immer mehr gelernt auf meinen Körper zu hören, ihn zu verstehen und eine Verbindung aufzubauen zu mir selbst. Auch wenn ich nicht so flexibel bin wie manch andere, so bin ich endlich vom Wettbewerbsgedanken abgekommen und kann den Weg den ich gehe genießen.

The Body is your temple. Keep it pure and clean for the soul to reside in.

BKS Ivengar

Krankheiten und Schmerzen sind eine Chance

Sie weißen dich auf Themen hin, die für dich relevant sein können. Sie zeigen dir, dass bestimmte Bereiche nicht in Harmonie und Balance sind und sie öffnen deinen Blick, für Dinge, die noch in deinem Unterbewusstsein schlummern. Damit geben sie dir die Möglichkeit, sie an die Oberfläche zu holen, zu benennen und aufzulösen. Wenn das gelingt, kann echte Heilung geschehen.

Meine Wehwehchen, haben mich gelehrt, auch mal Ruhe zu geben. Mir mehr Zeit für mich zu nehmen, auf meine Bedürfnisse zu achten und nicht immer nur die Wünsche von anderen zu erfüllen. Es hat gedauert, aber es hat sich gelohnt. Ich habe viel über mich und meinen Körper gelernt und bin meinen Schmerzen inzwischen sogar ein bisschen dankbar.

 

Meine Lesetipps zum Thema Selbstheilung

Es gibt einige ganz tolle Bücher zum Thema. Diese Bücher musst du lesen, wenn du dich hier nur ein klein wenig wieder erkannt hast.

Neben den Buch-Empfehlungen habe ich noch ein paar praktische Tipps für dich.

 

lerne die Signale deines Körpers zu deuten

  1. Wo tut es weh? Leg oder setz dich hin, bringe die Hände an die schmerzende Stelle und atme. Stell dir vor, du atmest dorthin, wo du den Schmerzen sind auch wenn du rein anatomisch gesehen natürlich nicht ins Bein atmen kannst.
  2. Was sagt das Körperteil? Unser Körper kennt die Lösung. Auch wenn das Gehirn diese am liebsten weit wegschieben möchte. Ist die Antwort immer wieder: „Nix!“, wiederhole die Übung einfach immer und immer wieder oder gehe zurück zu Schritt 1.
  3. Du bist nicht allein! Wenn du alleine nicht weiterkommst, hol dir Hilfe. Verlass dich auch hier auf dein Gefühl. Gut ist, wenn du dich von einem Arzt, Heiler oder Therapeuten gesehen fühlst. Wenn bei dir das Gefühl: „Ja, genau, das ist gut!“ einsetzt, bist du richtig. Trau dich, deinem Gefühl zu vertrauen.
  4. Nimm die Schmerzen an. Jetzt im Moment gehören sie zu dir. Gib den Kampf auf. Klar, eine Aspirin hilft bei Kater, aber wenn Schmerzen immer wieder auftauchen ist Symptombeseitigung auf Dauer nicht zielführend. Anstatt auf die „Scheißschmerzen“ zu schimpfen, versuch es mal mit etwas Selbstliebe: Was kannst du dir und deinen Schmerzen jetzt Gutes tun? Was könnte den Moment ein wenig angenehmer machen?
  5. Entscheide dich für Heilung. Intentionen sind aus meiner Sicht ein Wunderwerkzeug. Insgeheim glaube ich, dass es nicht immer die Übungen, die Kräuter oder die Medizin war, die bei der Heilung geholfen hat, sondern der Entschluss, die Krankheit zu heilen. Ich sage meinem Körper immer wieder: Ja, ich höre dich. Was kann ich tun, damit du heil wirst? Die Antwort kommt dann meistens von ganz alleine.
  6. Wichtig zum Schluss: In diesem Beitrag stecken meine ganz persönlichen Erfahrungen, die natürlich keine medizinische Diagnose bzw. einen Arztbesuch ersetzen. Ich hoffe aber, dass er dir auf deiner persönlichen Healing Journey weiterhilft.

 

Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Follow my blog with Bloglovin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*