MONDAY MOTIVATION Minimalismus – wo anfangen?

Es ist für jeden anders. Mich hat in erster Linie der ästhetische Aspekt angesprochen. In vollgestopften Räumen kann ich irgendwie nicht richtig atmen. Im Feng Shui gibt es den Ansatz die Mitte eines Raumes frei zu lassen damit die Energie besser fließen kann. Unbewusst dieser Tatsache, habe ich schon immer in diese Richtung tendiert. Ich liebe es auszumisten. Auch wenn es mir oft nicht leicht fällt, nachdem ich mich einiger Gegenstände entledigt habe, überkommt mich immer ein befreiendes Gefühl. In den letzten zwei Jahren hat das Bedürfnis Gegenstände zu verkaufen immer stärker zugenommen. Meine Möbel sind weiß, mein Nachttisch besteht aus einem Holzstamm mit Glasplatte, vereinzelt sind Farbakzente erlaubt, die Mitte meiner Einzimmerwohnung ist leer… nicht mal einen Teppich gibt es mehr. Inzwischen ist für mich Minimalismus aber nicht nur ein weißes, sauberes Zuhause und alle Besitztümer zu verkaufen oder zu verschenken… Es geht nicht mehr nur um die Oberfläche. Viel mehr ist es eine Lebensart, ein Bewusstwerden dessen was man wirklich will…

 

Wo anfangen

Für mich ist Minimalismus eine Art Selbstreflexion. Dadurch dass ich mich mit mir selbst beschäftige, mich reflektiere, wird klar was ich eigentlich will. Naja zumindest die Richtung wird deutlicher. Gehe ich in die Richtung in die ich gehen will? Folge ich irgendwelchen Konventionen? Möchte ich jemanden beeindrucken oder etwas darstellen was ich eigentlich nicht bin?

Wenn man sich mehr mit sich selbst beschäftigt, sich reflektiert, verschwinden die unwichtigen Dinge automatisch und man zieht Menschen und Momente in sein Leben die zu einem passen. Alles was du brauchst ist Vertrauen in dich selbst und den Mut deine eigene Wahrheit zu sprechen.

 

Hab Vertrauen

Für mich ist der Aspekt des Vertrauens äußerst schwierig. Wer kennt es nicht wenn auf einmal Selbstzweifel kommen und man sich nach Sicherheit sehnt. Sicherheit im Job, in einer Beziehung, im altbekannten. Diese Sicherheit ist aber nichts als eine Illusion… Was ist schon sicher?

 

Fazit

Für mich war es das Bedürfnis mich von materieller Last zu befreien das mich zur Selbstreflexion gebracht hat und somit auf den Weg des mentalen Minimalismus. Für dich mag es besser andersherum sein. Vielleicht hast du deinen Zugang auch durch eine andere Methode gefunden? Ich schreibe hier bewusst Zugang denn Minimalismus auf spiritueller Ebene ist mehr ein Weg als eine Destination und alle materiellen Dinge lenken eigentlich nur ab vom wesentlichen.

 

Literaturempfehlungen

Minimalismus: Weniger besitzen. Mehr leben.

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart

 

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