Achtsamkeit :: Woche 2 – Erdung

Achtsamkeit :: Woche 2 – Erdung

Was bedeutet Erdung eigentlich? Erdung oder Verwurzelung bedeutet mit der Natur verbunden zu sein. Vital und fit mit einem gesunden Selbstwertgefühl durch das Leben zu gehen. Diese Verbindung geht uns heutzutage leicht verloren weil wir uns zu oft in geschlossenen Räumen aufhalten, uns voll und ganz dem Alltagstrott hingeben und uns zu selten Zeit nehmen für uns selbst. Die Folgen sind oft ein Gefühl von Unsicherheit, Einsamkeit, das Fehlen von Bodenhaftung, innerliche Anspannung und Unruhe sowie fehlendes Durchhaltevermögen.

Im Yoga sprechen wir von einer Blockade des Wurzelchakra (Muladhara), dem ersten unserer sieben Chakren (Energiezentren unseres Körpers). Eine Blockade im Wurzelchakra unterbricht den natürlichen Energiefluss und kostet uns somit einiges an Kraft.

Sicher hast du aber schon bemerkt dass es auch Orte oder Menschen gibt die dir Energie entziehen können. Das sind Personen die viel negative Energie durch Emotionen in sich gespeichert haben und die diese stark nach außen ausstrahlen. Ein gutes Beispiel ist die Zugfahrt. Du steigst morgens in den Zug und fährst zur Arbeit. Du bist eigentlich gut gelaunt, aber sobald du aussteigt fühlst du dich irgendwie niedergeschlagen und energielos. Vielleicht warst du in der Nähe von Menschen die negative Energie ausgesendet haben und hast diese Energie wie ein Schwamm in dich aufgesaugt. Leider bin ich selbst sehr anfällig für solche negativen Energien. Aber es gibt eine gute Nachricht. Gegen negative Energie kannst du dich schützen indem du dich erdest. Erkenne negative Schwingungen und lasse sie bewusst nicht an dich heran indem du dir vorstellst dich umgibt ein unsichtbares Schutzschild. Diese Methode erfordert etwas Übung, aber es funktioniert. Nachfolgend noch ein paar Tipps für mehr Erdung im Alltag

Ernährung

Lebensmittel wie Wurzelgemüse, rote und dunkelbraune Früchte und Kräuter helfen dir bei der Erdung. Ein wärmendes Frühstück kann zum Beispiel Wunder wirken an kalten und trüben Tagen.

Asanas

Yogaübungen wie beispielsweise der Herabschauende Hund und die Baumposition sorgen für stärkere Verwurzelung. Generell Übungen bei denen du fest auf dem Boden stehst sind sehr hilfreich.

Bewegung an der frischen Luft

Gehe joggen oder aufmerksam spazieren. Am besten gehst du durch den Park oder den Wald und nimmst Deine Umgebung aufmerksam wahr. Wenn du einen Spaziergang machst fotografiere kleine Details die dir unterwegs auffallen.

Meditation

Die „Love the Planet“ Meditation ist eine kostenlose Meditation von Bahar Yilmas und Jeffrey Kastenmüller um den Planet zu heilen und um Deine Erdverbundenheit zu unterstützen.

Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und es gibt Sicherlich viele Methoden sich zu erden. Ich habe dir einige meiner Lieblingsmethoden vorgestellt. Sie verhelfen dir zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur und somit auch zu einer tieferen Verbindung zu dir selbst. Vorraussetzung ist dass du dich darauf einlässt

4 Kommentare

  1. 16. Januar 2016 / 22:35

    Liebe Tina,
    hier kommt gleich mein zweiter Kommentar 😉 Ich bin »zufällig« über das Rezept für die »Golden Milk« auf deine Seite gekommen und schau mich grad ein bissl um… Wirklich inspirierend, deine Artikel!
    Die »Love the Planet« Meditation praktiziere ich auch öfter, danach fühl ich mich immer rundum glücklich.
    Mein Tipp für eine gute Erdung: Ich stelle mir vor, dass aus meiner Mitte eine breite Wurzel nach unten wächst, durch alle Erdschichten bis zum Herz von Mutter Erde und sich damit verbindet. Dann kann ich auch die Energie durch die Wurzel nach oben strömen lassen… Mittlerweile reicht schon der Gedanke an Erdung, dass ich mich verbunden fühle.
    Alles Liebe & Namasté, Stefanie

    • 16. Januar 2016 / 23:27

      Liebe Stefanie,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich sehr dass dir meine Artikel gefallen.
      Die „Love the Planet“ Meditation ist wirklich wundervoll, ist bin auch sehr froh sie entdeckt zu haben.
      Danke für deinen Erdungs-Tipp. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ich bin sehr anfällig für Energien in meinem Umfeld und arbeite immer an meiner Erdung. Du hast übrigens eine sehr schöne Website.
      Liebe Grüße,
      Tina

  2. 12. Februar 2016 / 0:49

    Liebe Tina,
    ich bin gerade auf einen (in Facebook geteilten) Artikel über die weiße Smoothies auf Deine Seite gelangt. Sehr interessant. Das werde ich ausprobieren, da ich zurzeit ganz viel „Rohköstliches“ ausprobiere.
    vielen Dank für die Anregungen zur Erdung, inkl. der Ernährungstipps, die gut im Gedächtnis bleiben („Wurzel“gemüse).
    Auch der Hinweis auf Übungen mit festem Stand finde ich interessant.
    Ich selbst praktiziere seit 10 Jahren Qigong.
    Und ich gehe im Alltag – seit kapp 3 Jahren – barfuß. Dabei spüre ich diese Verbindung mit jedem Schritt.
    Wenn ich bewusst darauf achte, dann fühle ich mich verwurzelt „wie ein Baum“.

    • 13. Februar 2016 / 21:00

      Liebe Andrea,
      ich freue mich dass dir mein Beitrag gefällt. Barfuß laufen ist eine wundervolle Methode um sich zu erden.
      Ich versuche auch so oft wie möglich im Alltag barfuß zu gehen.

      Liebe Grüße, Tina

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